Winterblues? So überstehst du die dunklen Jahreszeiten
Wenn die Zahl der Sonnenstunden im Herbst sinkt, fehlt es dem Körper an Licht. Häufig macht dieser Lichtmangel sich dann durch körperliche und mentale Antriebslosigkeit bemerkbar; der klassische Winterblues. Aber was ist der Winterblues eigentlich genau, wie unterscheidet er sich von einer Winterdepression und was kann man tun, um der Müdigkeit und Erschöpfung entgegenzuwirken?
von CALIDA
14. Januar 2026•4 Min. Lesezeit
Finde sanfte Wege aus dem Winterblues und entdecke Wärme, Ruhe und kleine Lichtblicke im Alltag.
Inhaltsverzeichnis
Woran erkennt man Winterblues? Typische Symptome & Ursachen
• So unterscheidet sich der Winterblues von der Winterdepression
5 Tipps gegen Winterblues: So werden Herbst & Winter deine Freunde
• Tipp 1: So viel Tageslicht wie möglich
• Tipp 2: Tageslichtlampen & Lichtduschen
• Tipp 3: Lass es ruhiger angehen und lebe mit dem Tagesrhythmus
• Tipp 4: Sport und Bewegung machen glücklich
• Tipp 5: Mit Freunden durch die grauen Herbst- und Wintermonate
Das Wichtigste in Kürze
Beim Winterblues handelt es sich um ein saisonal auftretendes Stimmungstief mit Symptomen wie Energielosigkeit, schlechter Laune und Stimmungsschwankungen.
Anders als bei der Winterdepression verschwinden die Anzeichen bei schönem Wetter und lassen sich mit einfachen Mitteln selbst in den Griff bekommen.
Möglichst viel Tageslicht, Bewegung an der frischen Luft und soziale Kontakte sind die wirksamsten Tipps gegen den Winterblues.
Woran erkennt man Winterblues? Typische Symptome & Ursachen
Als Winterblues bezeichnet man ein Stimmungstief, das ausschliesslich im Herbst und Winter auftritt. Durch die Dunkelheit produziert der Körper in diesen Jahreszeiten mehr vom Schlafhormon Melatonin, gleichzeitig sinkt der Serotonin-Spiegel.
Die Kombination aus zu viel Schlaf- und zu wenig Glückshormonen sorgt dann nicht nur für Müdigkeit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis, sondern oft auch für folgende Symptome:
Kraft- und Energielosigkeit
Keine Lust, das Haus zu verlassen oder etwas zu unternehmen
Stimmungsschwankungen, oft abhängig von der Tageszeit und dem Wetter
Schlechte Ernährung & Heisshunger auf Süsses
Zusätzlich produziert unser Körper zwischen Oktober und März kaum Vitamin D, da die Sonneneinstrahlung in unseren Gefilden nicht hoch genug ist. Ein solcher Vitamin-D-Mangel beeinflusst die Psyche und kann sogar Depressionen im Winter begünstigen. Deshalb sollte er ärztlich abgeklärt und ggf. mit Nahrungsergänzungen behandelt werden.
So unterscheidet sich der Winterblues von der Winterdepression
Winterblues und Winterdepressionen werden oft gleichgesetzt oder verwechselt; doch es gibt klare Unterschiede. Denn während der Winterblues bei schönem Wetter meist direkt nachlässt und sich mit Hausmitteln und neuen Routinen recht gut selbst behandeln lässt, äussert sich eine Winterdepression wie folgt:
Kehrt jährlich wieder und hält über zwei Wochen am Stück an
Deutlich stärkere Symptome: echte Freudlosigkeit und Melancholie
Benötigt ärztliche Hilfe und Therapie
Wenn du dir unsicher bist, ob es sich bei dir um einen normalen Winterblues oder eine behandlungsbedürftige, saisonale Depression handelt, solltest du mit deinem Arzt oder deiner Ärztin sprechen – diese können potenzielle Mängel feststellen oder dich weiter überweisen.
5 Tipps gegen Winterblues: So werden Herbst & Winter deine Freunde
Die gute Nachricht beim Winterblues: Du kannst selbst eine Menge tun, um deine Stimmung aufzuhellen und dein Wohlbefinden zu steigern. Hier unsere fünf wirksamsten Tipps gegen den Winterblues:
Tipp 1: So viel Tageslicht wie möglich
Wenn der Himmel grau und die Strassen nass sind, haben die meisten von uns überhaupt keine Lust, das Haus zu verlassen. Und dennoch gilt beim Winterblues: Raus an die frische Luft, egal bei welchem Wetter! Denn tatsächlich bekommst du draussen viel mehr Licht ab als in geschlossenen Räumen. Ideal ist es, mindestens eine Stunde täglich draussen zu verbringen. Aber auch ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause hilft bereits.
Tipp: Wenn du die meiste Zeit drinnen arbeitest, wähle hierfür am besten helle Räume mit viel natürlichem Licht und stelle deinen Schreibtisch direkt ans Fenster.
Tipp 2: Tageslichtlampen & Lichtduschen
Es regnet in Strömen, du hast einfach keine Zeit für einen Spaziergang oder möchtest noch mehr für deine mentale Gesundheit im Winter tun? Hier können sogenannte Lichtduschen mit speziellen Tageslichtlampen helfen. Diese Lampen leuchten mit etwa 10.000 Lux und simulieren so das natürliche Tageslicht. Für einen echten Energie-Kick am Morgen lässt du dich einfach für ca. 30 Minuten von einer solchen Lampe bestrahlen.
Aber Achtung: Auch wenn Lichttherapielampen frei verkäuflich sind, solltest du vor allem bei Haut- oder Augenerkrankungen vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen, ob eine Lichtdusche für dich infrage kommt.
Tipp 3: Lass es ruhiger angehen und lebe mit dem Tagesrhythmus
Bis heute passen sich viele Naturvölker dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus an. So stehen sie mit dem Sonnenaufgang auf und beenden ihre Arbeit, wenn die Sonne untergeht. Dieser natürliche Rhythmus ist bei uns durch feste Arbeitszeiten und Verpflichtungen kaum einzuhalten, was zu Stress und Anspannung führen kann.
Dennoch solltest du dich im Winter in der Akzeptanz üben, dass dein Körper nun einfach mehr Ruhe und Schlaf benötigt. Gönn dir hierfür bewusste Momente der Entspannung. Eine Tasse Tee auf dem Sofa, ein warmes Bad am Abend und gemütliche Stunden in deiner kuscheligen CALIDA Loungewear aus hochwertigen Naturmaterialien – all das beruhigt und löst auch in der dunklen Jahreszeit echte Glücksgefühle aus.
Tipp 4: Sport und Bewegung machen glücklich
Bewegung ist einer der wirksamsten Tipps gegen Winterdepression und Winterblues, denn beim Sport schüttet dein Körper Serotonin, Dopamin und Noradrenalin aus – Glückshormone, die deine Stimmung sofort heben. Aktivitäten wie ein flotter Spaziergang in der Natur oder eine Runde Joggen mit belebender Musik auf den Ohren reichen bereits völlig aus, um sich besser zu fühlen. Und ganz nebenbei sorgst du dafür, dass du Tageslicht abbekommst.
Tipp 5: Mit Freunden durch die grauen Herbst- und Wintermonate
Wer sich nicht wohlfühlt, zieht sich oft zurück – dabei ist genau das Gegenteil hilfreich! So trägt das Zusammensein und der Austausch mit Freunden und Familie enorm zum eigenen Wohlbefinden bei. Verabrede dich daher bewusst mit deinen Liebsten, auch wenn es dir zunächst schwerfällt.
Gemeinsame Erlebnisse wie ein Spieleabend, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder ein gemütliches Fondue-Essen schaffen positive Erinnerungen und lenken von der Kälte und Melancholie des Winters ab. In ehrlichen Gesprächen kannst du ausserdem deine negativen Gedanken loswerden und neue Energie tanken.
Fazit
Beim Winterblues handelt es sich um ein saisonales Stimmungstief, das durch Licht- und Vitamin D-Mangel, einen veränderten Hormonhaushalt und zu wenig Bewegung ausgelöst werden kann. Die gute Nachricht: Mit einer gesunden Mischung aus sozialen Kontakten, frischer Luft, Bewegung und bewussten Momenten der Ruhe und Entspannung kannst du die dunkle Jahreszeit gut überstehen.
In unserer wärmenden Nachtwäsche und der anschmiegsamen CALIDA Loungewear aus hochwertigen Naturfasern fühlst du dich dabei rundum wohl und kannst neue Energie für die kalten Wintermonate tanken. Und denk immer daran: Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr verschwinden die Symptome von ganz allein!
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