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Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren: Entspannter durch die Menopause

Dass Hormone nicht nur unsere Fruchtbarkeit beeinflussen, kennst du von deinem Zyklus womöglich sehr gut. Wenn deine Emotionen plötzlich Achterbahn fahren und du dich häufig gereizt, traurig oder unruhig fühlst, könnte dies mit der hormonellen Umstellung während der Wechseljahre zusammenhängen. Ab einem Alter von etwa 40 Jahren kann sich bei vielen Frauen der Hormonhaushalt verändern. Diese Veränderungen können sich auch auf das persönliche Wohlbefinden und die Stimmung auswirken. Damit du diese Zeit möglichst bewusst gestalten kannst, möchten wir dir einige Tipps geben, um gelassener mit emotionalen Veränderungen umzugehen.

von CALIDA

27. August 2025•6 Min. Lesezeit

Drei Damen in bequemer CALIDA Kleidung sitzen eng beieinander und lächeln, als Zeichen von Unterstützung bei Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren.

Tipps für mehr Wohlbefinden bei Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Stimmungsschwankungen können während der Wechseljahre auftreten und sich von Frau zu Frau unterschiedlich zeigen.

  • Die hormonellen Veränderungen, insbesondere Schwankungen des Östrogen- und Progesteronspiegels, können mit Veränderungen der Stimmung und des Wohlbefindens in Verbindung stehen.

  • Bewusste Selbstfürsorge, ein stabiles soziales Umfeld und bei Bedarf professionelle Unterstützung können dabei helfen, mit emotionalen Veränderungen umzugehen.

Typische Symptome: So äussern sich Stimmungsschwankungen während der Wechseljahre

Du bist schnell gereizt, genervt oder ganz plötzlich und ohne konkreten Anlass traurig? Emotionale Veränderungen können für viele Frauen während der Wechseljahre ein ungewohntes und manchmal belastendes Thema sein. Häufige Begleiterscheinungen können sein:

  • Reizbarkeit und innere Unruhe

  • Traurigkeit oder eine erhöhte emotionale Empfindlichkeit

  • Nervosität und das Gefühl von Überforderung

  • Schlafprobleme und nächtliches Grübeln

  • Rückzug und weniger Motivation

  • Stimmungsschwankungen innerhalb kurzer Zeit

  • Ängstlichkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten

Wie lange diese Veränderungen anhalten, ist individuell unterschiedlich. Während manche Frauen kaum Veränderungen ihrer Stimmung wahrnehmen, erleben andere deutlich stärkere emotionale Belastungen. Auch depressive Beschwerden können während der Wechseljahre auftreten und sollten bei anhaltenden oder starken Symptomen ernst genommen werden.

Depression oder Stimmungsschwankungen: Wann professionelle Hilfe ratsam ist

Die Grenzen zwischen vorübergehenden Stimmungsschwankungen und depressiven Beschwerden können fliessend sein. Treten folgende Anzeichen über längere Zeit oder so stark auf, dass sie deinen Alltag beeinträchtigen, ist es sinnvoll, professionelle Unterstützung zu suchen:

  • Du fühlst dich über längere Zeit antriebslos, gefühlsleer oder wertlos.

  • Du schläfst dauerhaft schlecht, obwohl du müde bist.

  • Du hast deutlich weniger Freude an Dingen, die dir früher Spass gemacht haben.

  • Du ziehst dich sozial zurück und beschäftigst dich häufig mit negativen Gedanken.

Ein Gespräch mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt, einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten oder einer spezialisierten Sprechstunde kann dabei helfen, die Beschwerden einzuordnen und mögliche Unterstützungsmöglichkeiten zu besprechen. Das Wichtigste: Schäme dich nicht für deine Gefühle und sprich darüber. Du bist damit nicht allein.

Zwei Frauen in Calida-Basics vor schwarzem Hintergrund mit dem Markenlogo 'CALIDA – Born in Switzerland'.

Sinkendes Östrogen & Progesteron: So können Hormone die Stimmung beeinflussen

Östrogen und Progesteron spielen im weiblichen Körper verschiedene Rollen und stehen unter anderem mit Prozessen im Nervensystem in Verbindung. Veränderungen des Östrogenspiegels während der Wechseljahre können sich auch auf die Stimmung und das persönliche Wohlbefinden auswirken. Manche Frauen berichten in dieser Phase beispielsweise von Stimmungstiefs, Nervosität oder Schlafproblemen.

Auch der Progesteronspiegel verändert sich während der hormonellen Umstellung. Diese Veränderungen können ebenfalls mit emotionalen Schwankungen in Verbindung stehen. Die Wechseljahre werden üblicherweise in drei Phasen unterteilt:

  1. Perimenopause: Beginn der hormonellen Umstellung mit häufig unregelmässiger werdenden Zyklen

  2. Menopause: Zeitpunkt der letzten Regelblutung

  3. Postmenopause: Phase nach der Menopause, in der sich der Hormonhaushalt langfristig verändert

Erste Beschwerden können bereits in der Perimenopause auftreten – also bevor die letzte Periode ausbleibt. Wie stark und wie lange sich die Veränderungen bemerkbar machen, ist individuell verschieden.

Weitere Ursachen für Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren

Dass viele Frauen in den Wechseljahren unter Stimmungsschwankungen leiden, ist nicht nur den neuronalen Auswirkungen des Hormonabfalls von Östrogen und Progesteron zuzuschreiben – denn die Wechseljahre stehen häufig auch im Zeichen des Wandels, was unsere Beziehungen, unseren Körper und auch unsere Ziele im Leben angeht.

Unzufriedenheit mit körperlichen Veränderungen

Die Haare werden dünner, die Haut weniger Straff und ein verlangsamter Stoffwechsel macht es schwerer, das Gewicht zu halten – unser Spiegelbild verändert sich und so gerät während der Wechseljahre häufig auch das Selbstbild ins Wanken. Das kann emotional belasten und zu Stimmungstiefs führen.

Abschied von der Fruchtbarkeit

Für viele Frauen ist die Tatsache, keine Kinder mehr bekommen zu können, ein emotionaler Einschnitt – besonders dann, wenn der Kinderwunsch nicht erfüllt werden konnte. Aber auch für Frauen mit älteren Kindern beginnt in dieser Zeit häufig eine neue, zunächst orientierungslose Lebensphase.

Ein kleineres soziales Umfeld

Die Kinder sind ausgezogen, die Eltern bereits verstorben und viele Freundschaften haben sich in den letzten Jahren verändert: Das alles kann starke psychische Auswirkungen mit sich bringen. Viele Frauen fühlen sich in dieser Zeit trotz Partnerschaft sozial isoliert.

Mit Zuversicht & Selbstbewusstsein durch die Menopause

Die gute Nachricht: Du kannst einiges tun, um die Lebensphase vor, während und nach der Menopause bewusst zu gestalten. Mit kleinen Veränderungen im Lebensstil und im persönlichen Umgang mit dir selbst sowie mit einer extra Portion Selbstmitgefühl kannst du dir Raum für deine Bedürfnisse schaffen und diese Phase als Möglichkeit für einen persönlichen Neustart betrachten.

Über Gefühle sprechen: Gespräche & ein gutes soziales Umfeld

Ob beim Spaziergang mit der besten Freundin oder im professionellen Gespräch: Offen über seine eigenen Gefühle zu sprechen, kann entlastend sein. Gespräche können dir neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, deine Emotionen besser einzuordnen. Unterstützung durch Familie, Freunde oder Fachpersonen kann dabei eine wertvolle Ergänzung sein.

Bewegung & ausgewogene Ernährung

Regelmässige Bewegung kann dabei helfen, Stress zu reduzieren und einen Ausgleich zum fordernden Arbeitsalltag zu schaffen. Kombinierst du Bewegung mit einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung, unterstützt du damit einen aktiven Alltag und dein allgemeines Wohlbefinden.

Regelmässige Selfcare: Vom Saunabesuch zur Shoppingtour

Besonders wichtig in stressigen Phasen und bei emotional belastenden Tagen: Plane Zeiten nur für dich ein – ganz ohne Verpflichtungen und To-dos. Ob entspannter Saunabesuch, ein Wochenende am See oder neue Schlafbekleidung von CALIDA: Selbstfürsorge kann dabei helfen, bewusst auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.

Ein CALIDA Pyjama aus geeigneten Materialien wie TENCEL™ kann dir dabei ein angenehmes Tragegefühl bieten. Gerade bei nächtlichem Wärmeempfinden oder unruhigen Nächten kann passende Schlafbekleidung zu deinem persönlichen Komfort beitragen.

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Pflanzliche Mittel in ärztlicher Absprache

Pflanzliche Mittel wie Johanniskraut oder Mönchspfeffer werden teilweise bei Beschwerden rund um die Wechseljahre eingesetzt. Da pflanzliche Präparate ebenfalls Wirkungen und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben können, solltest du ihre Anwendung vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen. Auch pflanzliche Produkte wie Lavendel, Rosenwurz oder Passionsblume werden teilweise zur Entspannung verwendet.

Hormonersatztherapie (HRT) bei Beschwerden

Wenn die genannten Tipps nicht ausreichen oder weitere Beschwerden wie Schlafprobleme oder depressive Symptome hinzukommen, kann eine Hormonersatztherapie (HRT) eine mögliche Behandlungsoption sein. Sie kann je nach individueller Situation Östrogen und gegebenenfalls Gestagene zuführen, um Beschwerden im Zusammenhang mit der hormonellen Umstellung zu behandeln.

Ob eine HRT infrage kommt, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Eine ärztliche Aufklärung und Begleitung ist deshalb wichtig, um mögliche Vorteile und Risiken persönlich abzuwägen.

Fazit

Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren können viele Frauen begleiten und sich individuell sehr unterschiedlich zeigen. Indem du offen über deine Gefühle sprichst, gut für dich sorgst und dir Unterstützung holst, wenn du sie brauchst, kannst du diese Lebensphase bewusster gestalten. Ob mit Bewegung, Saunabesuchen, einem neuen Hobby oder ausgewählter Schlafbekleidung – kleine Veränderungen können zu deinem persönlichen Wohlbefinden beitragen. Die Menopause markiert dabei nicht nur eine hormonelle Veränderung, sondern kann auch den Beginn einer neuen Lebensphase darstellen.

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